Energiewende
Netzanschluss eines Windparks: Erdkabel unter elektrifizierter Strecke
Ausgangslage: Die Kabeltrasse zum Umspannwerk quert eine zweigleisige, elektrifizierte Strecke. Der Inbetriebnahmetermin steht, die Querung war bisher nicht abgestimmt.
Unser Vorgehen: Regelwerksprüfung nach Ril 878 und Ril 836 in der ersten Woche, Festlegung des Verfahrenswegs, Vermittlung von BVB und Bauüberwacher Bahn, direkte Abstimmung mit der DB InfraGO.
Ziel: Zustimmung rechtzeitig vor dem geplanten Baubeginn, ohne Umplanung der Trasse.
Versorgung
Freileitungserneuerung ohne Regelabstand
Ausgangslage: Ein Netzbetreiber erneuert eine Freileitung über Bahnanlagen. Mit dem Bestandsmast lassen sich die heutigen Abstandsvorgaben nicht einhalten.
Unser Vorgehen: Bewertung der Abweichung, Vorbereitung des UiG-Verfahrens mit nachvollziehbarer Begründung und Abstimmung mit den zuständigen Entscheidern.
Ziel: Unternehmensinterne Genehmigung statt kostspieligem Mastneubau.
Glasfaser
Viele Kreuzungen, ein Ansprechpartner
Ausgangslage: Ein Glasfaserausbau im ländlichen Raum quert Bahnstrecken an mehreren Stellen. Der Bauzeitenplan hängt an jeder einzelnen Zustimmung.
Unser Vorgehen: Bündelung der Kreuzungen, einheitliche Unterlagen, priorisierte Abstimmung und Koordination der Bahndienstleister für alle Querungen.
Ziel: Planbare Zustimmungen statt Einzelverfahren mit offenem Ende.
Bau & Industrie
Baustellenzufahrt und Flächennutzung auf Bahngrund
Ausgangslage: Für ein Infrastrukturprojekt müssen Bahnflächen zeitweise befahren und als Lagerfläche genutzt werden. Der Vertragsentwurf der DB liegt vor.
Unser Vorgehen: Rechtliche Einordnung, Prüfung des Gestattungsvertrags, Hinweise auf nachteilige Klauseln, Abstimmung der Änderungen.
Ziel: Ausgewogener Vertrag, rechtzeitig vor Baubeginn unterzeichnet.
Rettung
Verfahren steckt in Nachforderungen fest
Ausgangslage: Ein Antrag liegt seit Monaten bei der DB, es kommen immer neue Nachforderungen. Der Projektleiter weiß nicht mehr, was noch fehlt.
Unser Vorgehen: Analyse des Verfahrensstands, Klärung der offenen Punkte mit den zuständigen Stellen, gezielte Nachreichung, bei Bedarf Austausch von Dienstleistern.
Ziel: Klarer Weg zum Abschluss statt weiterer Schleifen.
Kommune
Neue Querung für Rad- und Versorgungsleitungen
Ausgangslage: Eine Kommune plant eine Querung, über die mehrere Medien (Wasser, Strom, Telekommunikation) gemeinsam geführt werden sollen.
Unser Vorgehen: Gebündelte Einordnung aller Leitungen nach Regelwerk, Abstimmung mit der DB InfraGO, Klärung von Vertrags- und Kostenfragen.
Ziel: Eine abgestimmte Lösung statt mehrerer Einzelverfahren.
Die Konstellationen sind typisierte Beispiele aus unserer Praxis und keine Einzelfallberichte.